Weinzehntübergabe in Speyer

Sehr geehrter Bischof Dr. Wiesemann und Weihbischof Georgens,

Viele Termine werden abgesagt und auch für mich ist es dieses Jahr ein sehr ruhiges Jahr.  Umso mehr freut es mich, dass wir am Freitag, 26. Juni 2020 zusammengekommen sind, wenn auch nur im kleinen Rahmen, um diese Tradition zu feiern. Es werden zwar tausende Veranstaltungen abgesagt, doch Gespräche, Hoffnung, Freundlichkeit, Liebe und natürlich den Durst nach gutem Wein sind nicht abgesagt.

In diesem Jahr darf ich Ihnen einen Grauburgunder von einem unserer Jungwinzer aus Kirrweiler vorstellen. Es handelt sich hierbei um Christian Hartmann. Der diesjährige Grauburgunder besitzt ein schönes Strohgelb und zeichnet sich durch seinen Geruch nach Birne, einer leicht nussigen Note und vegetativen Nuancen von frischem Gras aus. Dies ist ein Grauburgunder der spritzigen Art, mit einer leichten Süße und einem mineralischen Abgang.

Normalerweise könnten Sie diesen Wein nochmals auf unserem Weinzehnt in Kirrweiler genießen.  Doch diese Jahr fällt auf Grund der aktuellen Lage das Weinfest (Weihnzehnt) aus. Doch nur weil ein Fest nicht stattfindet, bedeutet dies nicht, dass die Keller unserer Winzer leer sind.  Besuchen Sie uns dennoch in unserem schönen Kirrweiler und lassen Sie sich von unseren Weinen verwöhnen.

Zum Wohl!

Marlen I

Bischöfe nehmen Weinzehnt in Empfang

Bischöfe nehmen Weinzehnt in Empfang

Corona wirft auch seinen Schatten auf den Weinzehnt. Es war zwar ein kleines Jubiläum, aber die notwendigen Einschränkungen in diesen Zeiten forderten auch bei der Weinzehntübergabe an die Bischöfe in Speyer ihren Tribut.

Am Freitag, 26.06.2020 nahmen Bischof Dr. Karl-Heinz-Wiesemann und Weihbischof Otto Georgens den diesjährigen Weinzehnt in Empfang. Die Abordnung aus Kirrweiler war in kleiner Besetzung gekommen, um die zweimal 126 Flaschen „Grauburgunder trocken“ nach alter Tradition zu überreichen. Der trockene Sommer 2019 brachte eine geringere Erntemenge, deshalb war auch der Weinzehnt nicht ganz so üppig wie im letzten Jahr.

Das Weingut Hartmann stellt dieses Jahr den Weinzehntwein, einen sortentypischen und gehaltvollen Grauburgunder, der ein Mostgewicht von 87 Grad Oechsle bei 12,5 % Alkohol und 6,3 g/l Säure einen Restzuckerhalt von 5,6 g/l aufweist.

Die Delegation der Ortsgemeinde mit Bürgermeister Rolf Metzger und seiner Beigeordneten Doris Janz wurde begleitet von Weinprinzessin Marlen und dem Juniorchef des Weinguts Hartmann, Christian Hartmann und seiner Schwester Andrea.

Kirrweiler war zu Feudalzeiten Oberamt und Sommerresidenz der Fürstbischöfe des alten Bistums Speyer. Auf Anregung von Bürgermeister Metzger wurde 2011 – anlässlich des 950-jährigen Domweihjubiläums – an die alte Tradition des „Weinzehnts“ neu angeknüpft, bei der dem bischöflichen Landesherrn der „Zehnte“ des Weinertrages abgeliefert werden musste. Der Weinzehnt ist eine Naturalabgabe auf die Weinernte im bischöflichen Weinberg in der Kirrweilerer Gemarkung „in den Flegeläckern“. In früheren Jahrhunderten wurde der Weinzehnt im fürstbischöflichen Zehntkeller in Kirrweiler entrichtet, dort ausgebaut und anschließend nach Speyer gebracht. Heutzutage bringen die Kirrweilerer den trinkfertigen Wein direkt zu den Bischöfen nach Speyer.

Bischof Wiesemann bedauerte, dass die Weinzehntübergabe nur im kleinen Rahmen stattfinden konnte und versprach, beim Weinzehnt 2021 die dann hoffentlich große Delegation entsprechend zu empfangen und zu bewirten!

Der Wein wird von beiden Bischöfen bei besonderen Anlässen ausgeschenkt und dient oft als repräsentatives Geschenk bei außergewöhnlichen Anlässen.

Text und Bild: Gemeinde Kirrweiler

 

Der neue Weinzehnt ist ab sofort auch im i-Punkt für € 6,- die Flasche erhältlich.

Heimat- und Kulturverein Kirrweiler

Nachdem unser Malwettbewerb ein voller Erfolg war und etwa 40 kleine Künstler und Künstlerinnen mitgemacht haben, freut sich der Heimat- und Kulturverein Kirrweiler nun, dass auch die Störche fleißig Nachwuchs gezeugt haben. Zunächst dachten wir, es seien nur zwei Storchenkinder im Nest. Christian Reis vom Storchenzentrum Bornheim hatte aber schon vorher mit seinem Fernrohr vom Friedhof aus drei kleine Köpfe entdeckt und fand tatsächlich drei gesunde Vogelkinder im Nest auf dem Rathausdach vor.

„Das ist in diesem Jahr nicht selbstverständlich“, so Reis. Viele kleine Störche hatten während der kalten Tage Anfang Mai Probleme, so dass in etlichen Nestern kein Vogel beringt werden konnte. Zwei der kleinen Störche bekommen ihren Namen durch die Gewinner unseres Malwettbewerbs: Ellen Völlinger (3 Jahre) nennt ihren Storch Belle und Elias Przibilla (10 Jahre) nennt seinen Storch Elias. Den dritten Storch dürfen die Schorle Buwe von der Pfälzer Schorlecrew e.V. taufen- ihr Storch wird den Namen Schorli tragen. Wir freuen uns mit den Gewinnern und danken der Schorle Crew für die Übernahme der Patenschaft.

Bürgerstiftung spendet Defibrillator

Auch in Kirrweiler gibt es nun einen Defibrillator. Das Gerät, das bei akuten Herzrhythmusstörungen Hilfe leisten kann, wurde von der Bürgerstiftung Kirrweiler gespendet. Standort ist der Eingangsbereich der Filiale der VR Bank Südpfalz in der Hauptstraße 10, der rund um die Uhr geöffnet ist. Die Bürgerstiftung hat nach Angaben ihres Vorsitzenden Hermann-Josef Marx 1250 € investiert.

Wie Michael Römer, Geschäftsführer der Neustadter Firma Medconcept, erläutert, kann ein Defibrillator bei Menschen eingesetzt werden, die reglos am Boden liegen und nicht mehr atmen. Der Einsatz eines Defibrillators sei in solchen Fällen sehr wichtig, denn nach spätestens fünf Minuten träten irreversible Hirnschäden auf.

Der AED-Defibrillator wurde speziell für die Allgemeinheit (z.B. Schulen, Restaurants, Betriebe, Vereine sowie Sport- und Freizeit) entwickelt. Das Gerät ist kinderleicht zu bedienen. Im Notfall wird das Gerät entnommen, eingeschaltet und den einfachen und leicht verständlichen Kommandos gefolgt, bis zur möglichen Schockabgabe. Anschließend wird der Helfer mit einem Metronom (Taktgeber) unterstützt, das die Geschwindigkeit vorgibt, mit der die Herzdruckmassage weiter durchgeführt werden muss.

Der Defibrillator ist in einem Glaskasten an der Wand untergebracht.

Atelier „Kreativ mit Anke Braun“

Im Atelier können Kinder und Erwachsene in ruhiger und entspannter Atmosphäre dem Alltag entfliehen und Zeichnen, Buntstiftmalen, Zentangle© und Skizzieren lernen oder bei Eva tolle Bastelideen umsetzen. In den Ferien gibt es besonders für Kinder immer Projekte, die über mehrere Tage gehen. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich! Wer einmal da war, kommt gerne wieder. Die Gewährleistung von Hygieneregeln und Sicherheitsabständen versteht sich von selbst!

Anke Braun
Im Neugarten 24
67489 Kirrweiler
Tel.: 06321 5552 od. 0178 8033955
E-Mail: atelier@kreativ-mit-anke-braun.de

Heimat- und Kulturverein Kirrweiler

Die Gewinner des Storchen-Malwettbewerbs stehen fest!

Etwa 40 kleine Künstler und Künstlerinnen hatten bis Ende April ihre Kunstwerke im i-Punkt abgegeben. Der Heimat- und Kulturverein Kirrweiler beabsichtigte mit dieser Aktion, die Kinder von den durch Corona verursachten Beschränkungen abzulenken. „Das scheint uns gelungen“, stellt Gaby Bauer, 1. Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins fest.

„So viele schöne Bilder! Alle Kinder haben sich so viel Mühe gegeben“, fand auch unsere Weinprinzessin Marlen I, die zur Ziehung der Gewinner unseres Malwettbewerbs eingeladen war. Die Entscheidung über das „schönste“ Bild wurde so der Glücksfee und dem Zufall überlassen. Eine Auswahl zu treffen wäre unmöglich gewesen, bei all den gelungenen Werken. Auch erhält in den nächsten Tagen jedes Kind ein kleines Dankeschön vom Heimat- und Kulturverein Kirrweiler aus dem Storchenzentrum Pfalz für die Teilnahme.

Glückliche Gewinnerin in der Gruppe der 3- bis 6 jährigen Kinder ist Ellen Völlinger (3 Jahre) und in der Gruppe der 7- bis 13 jährigen viel das Los auf Elias Przibilla (10 Jahre). Beide Sieger erhalten eine Patenschaft für eines der Storchenbabys und einen Gutschein für einen Besuch des Storchenzentrum Pfalz mit ihrer Familie. Leider können wir Corona bedingt die Beringung der Störche nicht wie gewohnt mit einer kleinen Feier begehen. Die Gewinner haben uns aber schon verraten, wie sie ihre Störche nennen wollen. Ellens Storch wird Belle heißen und Elias möchte einen Namensvetter – sein Storch soll auch Elias heißen.

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn wir hoffentlich alle wieder zusammen feiern können.

Ihr Heimat- und Kulturverein Kirrweiler