Adventsbrief vom Ortsbürgermeister Rolf Metzgr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vor dem ersten Adventswochenende brachten die vielen Helfer unseres Heimat- und Kulturvereins wieder die Weihnachtsbeleuchtung in unserem Dorf an. Die in den Straßen
leuchtenden Sterne verstärken die Vorfreude und stimmen uns auf das Weihnachtsfest ein.
Aber auch über die beachtlichen Fortschritte und Erfolge in unserem Dorf dürfen wir uns freuen. In den letzten Tagen und Wochen wurde ich immer wieder darauf angesprochen. Die zahlreichen Berichte im Rahmen des Dorfwettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ und die daraus resultierende Resonanz zeigen, dass wir hier in Kirrweiler auf einem guten Weg sind. Die großartigen Fortschritte und Entwicklungsmaßnahmen der vergangenen Jahre mit vielen Bürgerbeteiligungsprozessen konnten die Jury überzeugen. Der 1. Platz beim Gebietsentscheid und der 4. Rang beim Landesentscheid zeigen die positiven Auswirkungen, die auch im Vergleich mit anderen Kommunen beachtlich sind. Wir haben in den beiden letzten Jahrzehnten unser Dorf zu einer attraktiven Gemeinde fortentwickelt, in der es sich zu leben lohnt. Das merken wir auch an der Nachfrage nach Wohnraum, der begehrt und trotz des Neubaus zahlreicher Wohnungen im Dorfinnenbereich knapp ist.
Eine lebenswerte Gemeinde zeichnet sich auch durch eine gute Infrastruktur aus, die hier vorhanden ist und die wir ständig verbessern. Wir konnten dieses Jahr den neuen Quartiersplatz in der Hauptstraße an der Einmündung zur Schloßstraße nach umfangreicher und langjähriger Planung fertigstellen. Die Ausbauarbeiten in der Schloßstraße schreiten zügig voran und sollen bis Sommer 2026 abgeschlossen sein. Durch diese Maßnahmen werten wir unseren Ortskern weiter auf!
Auch wenn von außen noch wenig zu sehen ist, gehen die Bauarbeiten in unserem Rathaus voran. Die grundlegende Sanierung unseres historischen Rathauses stellt das größte Bauprojekt der
Ortsgemeinde in den letzten Jahren dar. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1725 errichtet und wird jetzt – 300 Jahre später – an die heutigen baulichen und energetischen Anforderungen
angepasst. Wir werden unser Gemeinde- und Tourismusbüro „i-Punkt“ im Erdgeschoß unterbringen und können unser Rathaus damit mehr für unsere Gäste, Bürgerinnen und Bürger öffnen. Damit wird auch unser Ortsmittelpunkt aufgewertet und erfährt eine größere Bedeutung. Mit der digitalen touristischen Informationstafel ist ein weiterer Anziehungspunkt in diesem Bereich neugestaltet.
Ein wichtiger Beitrag für eine familienfreundliche Gemeinde ist das Angebot von verlässlichen Kita-Zeiten. Wir haben ausreichend Kita-Plätze für alle und können auch durch die großzügigen
Öffnungszeiten den vorhandenen Bedarf abdecken. Jetzt steht die Erweiterung des Gebäudes an: Es entsteht ein Speiseraum mit den entsprechenden Nebenräumen, damit die Kinder nicht mehr
in den Gruppenräumen die Mahlzeiten einnehmen müssen. Durch die längeren Betreuungszeiten nehmen immer mehr Kinder eine warme Mahlzeit ein. Deshalb ist diese Erweiterung zwingend
notwendig und wird auch durch hohe Zuschüsse unterstützt. Die Bauarbeiten werden im neuen Jahr starten und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
Wir können uns auch auf unser Jubiläumsjahr freuen! Im Jahr 2026 feiern wir unser Dorfjubiläum: 825 Jahre ist es her, dass Kirrweiler 1201 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. In mehreren
Arbeitsgruppen haben wir ein umfangreiches und interessantes Programm zusammengestellt, das viele Höhepunkte im Jahresverlauf aufweist. Ein detaillierter Festkalender wird zum Jahresende in jeden Haushalt verteilt.
Wir wollen auf das neue Jahr 2026 anstoßen! Gemeinsam mit dem Edelhoftheater, das 2026 seinen 25. Geburtstag feiert, laden wir in der Neujahrsnacht ab 22:30 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger auf den Platz vor dem Edelhof ein, mit einem Glas Sekt in das neue Jahr hineinzufeiern.
Bereits jetzt lade ich herzlich im Namen der Ortsgemeinde auch zum Neujahrsempfang am Sonntag, 11.01.2026 um 17.00 Uhr im Edelhof herzlich ein! Traditionell werden wir weitere
Entwicklungen für unser Dorf aufzeigen und verdiente Personen sowie erfolgreiche Vereine ehren. Darüber hinaus gibt es viele Informationen zu unserem 825. Dorfjubiläum.
Ihnen und Ihren Familien wünsche ich auch im Namen meiner Beigeordneten Doris Janz, Tanja Fritzinger und Ralph Anton in diesen schwierigen Zeiten besinnliche und frohe Festtage. Genießen Sie die gemeinsamen Tage und die freie Zeit! Kommen Sie mit Ihren Familien gut in das neue Jahr und bleiben Sie gesund! Hoffen wir auf ein friedlicheres und weniger konfliktreiches Jahr 2026.

Ihr Rolf Metzger

Preisverleihung Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“

Bei der festlichen Preisverleihung des Landesentscheids 2025 des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ im Saalbau Neustadt wurden am Freitag, 21.11.2025 die engagiertesten Gemeinden des Landes ausgezeichnet. Unter den 16 teilnehmenden Orten konnte sich Kirrweiler über einen hervorragenden 4. Platz freuen und wurde damit als Silbergemeinde geehrt.

Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Innenminister Michael Ebling würdigten in ihren Ansprachen insbesondere das große bürgerschaftliche Engagement und die vielfältigen Initiativen, die das Leben in den Dörfern nachhaltig prägen. Die Jury bewertete die Gemeinden in den Bereichen soziales und kulturelles Leben, wirtschaftliche Entwicklung, Bau- und Grüngestaltung, ökologische Nachhaltigkeit sowie Zukunftsperspektiven. Dabei beeindruckte Kirrweiler mit einem starken Gemeinschaftsgeist, lebendigen Vereinen und vielfältigen Projekten zur Ortsentwicklung.

Ein besonderer Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, dass sich Kirrweiler beim Besuch der Bewertungsjury von seiner besten Seite präsentieren konnte – sei es durch Vorbereitung, Engagement in Vereinen, Pflege des Ortsbildes oder die eindrucksvolle Darstellung unserer laufenden und abgeschlossenen Projekte. Dieses gemeinsame Wirken hat maßgeblich zu dem großartigen Ergebnis beigetragen.

Die drei Goldgemeinden – Ediger-Eller, Bornheim und Ziegenhain – werden Rheinland-Pfalz im Bundesentscheid 2026 vertreten. Doch auch der 4. Platz für Kirrweiler zeigt deutlich, wie aktiv und zukunftsorientiert unsere Gemeinde arbeitet, um Lebensqualität und Zusammenhalt weiter zu stärken.

Der Gemeinderat und alle Ehrenamtlichen dürfen stolz auf dieses Ergebnis sein – es ist eine Anerkennung für das vielfältige Engagement, das Kirrweiler lebens- und liebenswert macht.

Text: i-Punkt Kirrweiler
Bild: Daniel Löwedey

Die Straßen von Kirrweiler erstrahlen in weihnachtlichem Glanz

Pünktlich zum 1. Advent erstrahlen die Straßen von Kirrweiler wieder im warmen Glanz der Weihnachtssterne. Am Samstag 22.11.2025 hat der Heimat- und Kulturverein Kirrweiler die beliebte Weihnachtsbeleuchtung angebracht – nachdem bereits zwei Wochen zuvor die Rebenüberspannungen zurückgeschnitten worden waren.

Die engagierte Truppe, die all diese Arbeiten ehrenamtlich übernimmt, verdient dafür große Anerkennung. Ihr Einsatz ist alles andere als selbstverständlich und trägt in besonderem Maße zu einem liebens- und lebenswerten Kirrweiler bei. Die Ortsgemeinde spricht dafür ihren herzlichen Dank aus.

Auch am Freiheitsbrunnen ist weihnachtliche Stimmung einkehrt: Dort leuchtet erneut der prächtig geschmückte Weihnachtsbaum, der vom CDU-Ortsverband aufgestellt wurde.

Zum ersten Advent hat die Bürgerliste noch die drei Ortseingänge mit Kerzen und Reisig geschmückt und so weitere festliche Akzente gesetzt.

Auch hierfür möchte die Ortsgemeinde Danke sagen.

Das festliche Gesamtbild erfreut nicht nur die Einwohnerinnen und Einwohner, sondern auch alle, die durch unser Dorf fahren oder zu Fuß unterwegs sind. Es schenkt ein wenig Licht in der beginnenden dunklen Jahreszeit.

Durch das gemeinsame Schmücken unseres Dorfes – sei es durch Vereine, Gruppierungen oder private Initiativen – wird Gemeinschaft sichtbar und spürbar. Ein kleines Zeichen, das Großes bewirkt: ein Kirrweiler, das zusammenhält und gemeinsam leuchtet.

Kirrweiler überzeugt im Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“

Kirrweiler überzeugt im Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ – Silber für ein starkes Miteinander

Große Freude in Kirrweiler: Beim Landesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ wurde die Ortsgemeinde mit Silber (4. Platz) ausgezeichnet. Damit erhält Kirrweiler eine besondere Anerkennung für sein Engagement, seine Lebensqualität und das eindrucksvolle Gemeinschaftsgefühl, das den Ort prägt.

„Diese Auszeichnung ist das Ergebnis einer tollen Gemeinschaftsleistung“, betont Ortsbürgermeister Rolf Metzger. „Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitgliedern des Gemeinderats, den Vereinsvorsitzenden sowie allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit viel Herzblut dafür eingesetzt haben, dass sich Kirrweiler am 1. Oktober beim Besuch der Bewertungskommission von seiner besten Seite zeigen konnte.“

Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Innenminister Michael Ebling laden nun zur Siegerehrung ein, die am 21. November um 14 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) im Saalbau Neustadt an der Weinstraße stattfindet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bis Montag, 10. November um 11 Uhr im i-Punkt (E-Mail: i-punkt@kirrweiler.de, Tel.: 06321 5079) anzumelden. Die Ortsgemeinde übernimmt dann die offizielle Anmeldung.

Die Silberauszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass Kirrweiler mit seinem engagierten Miteinander, seiner gelebten Dorfgemeinschaft und seiner nachhaltigen Entwicklung zu den lebenswertesten Orten in Rheinland-Pfalz zählt.

E-carsharing

Mit dem Start des Angebots erweitert Kirrweiler gemeinsam mit der Firma deer GmbH das nachhaltige Mobilitätsangebot vor Ort. Ab sofort steht ein deer E-Fahrzeug an der Ladesäule zur Verfügung, das unkompliziert über die deer App oder das Buchungsportal www.deer-carsharing.de gebucht werden kann.Nach einmaliger Führerschein-Verifizierung können registrierte Nutzerinnen und Nutzer das Fahrzeug flexibel im 30-Minuten-, Stunden-, Tages- oder Wochenend-Tarif reservieren.

Das Besondere: Jede Fahrt kann innerhalb des deer-Mobilitätsnetzes begonnen und an einem der 1286 Ladepunkte an 434 Standorten in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen beendet werden – auch als Einwegfahrt. So bleibt das eigene Auto oft zuhause, Kosten werden gespart und die Umwelt geschont.

Mit der Integration in das deutschlandweit wachsende Mobilitätsnetz wird Kirrweiler Teil einer nachhaltigen Bewegung: E-Carsharing reduziert den Individualverkehr, spart Emissionen und bietet zugleich Komfort und Flexibilität.

Weitere Informationen zu Tarifen und Angeboten finden Sie unter www.deer-carsharing.de. Das Service-Team der deer GmbH ist zudem telefonisch unter 07051 1300-120 sowie per Mail an carsharing@deer-mobility.de erreichbar.

Und so funktioniert es:

Flexibel. Nachhaltig. Einfach unterwegs.

Ob im Alltag zum Einkaufen, bei der nächsten Geschäftsreise oder für eine entspannte Fahrt zum Flughafen – mit dem umweltfreundlichen e-carsharing von DEER bleibst Du jederzeit mobil und unabhängig. Ohne lange Wartezeiten, ohne komplizierte Prozesse.

In nur 4 Schritten zum Ziel:

  1. Registrieren
    Lade Dir die deer sharing App herunter und registriere Dich. Nach Verifizierung Deines Führerscheines kannst Du die App nutzen und Buchungen vornehmen.
  1. Fahrt buchen
    Mit der App kann der flexible Start- und Zielpunkt der Reise sowie das Reisedatum ausgewählt werden.
  1. Losfahren
    Mit dem Start der Buchung kann das Auto per App auf- und abgeschlossen werden. Verstaue das Ladekabel im Kofferraum und schon kann es losgehen!
  1. Buchung beenden
    Gut angekommen? Dann gilt es nur noch, das Auto mit der Ladekarte aus dem Handschuhfach an unserer Ladesäule anzustecken und die Buchung über die App zu beenden.

Probier’s aus!

 

Neuer Revierförster für den Forstzweckverband Maikammer ernannt

Nachdem unser langjähriger Revierförster Rainer Northoff in die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit geht, übernimmt Herr Patrick Poth ab 01.10.2025 als sein Nachfolger die Revierleitung im Forstrevier “Kalmit“, das die Wälder der drei Gemeinden Kirrweiler, Maikammer und St. Martin umfasst.

Herr Poth durchlief nach seinem Studium an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg den Vorbereitungsdienst als Forstinspektoranwärter beim Forstamt Bad Dürkheim und schloss die Ausbildung in diesem September erfolgreich ab. Herr Poth absolvierte bereits vor dem Vorbereitungsdienst verschiedene forstwirtschaftliche Einsätze und sammelte in unterschiedlichen Revieren praktische Erfahrung. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens überzeugte Herr Poth die Mitglieder des Forstzweckverbandes durch seine vielfältigen Kompetenzen und Fähigkeiten.

Der Vorsitzende des Forstzweckverbandes, Ortsbürgermeister Rolf Metzger, überreichte am 25.09.2025 Herrn Poth die Ernennungsurkunde und wünschte ihm viel Erfolg und Freude bei der Übernahme seiner neuen Tätigkeit.

Der neue Revierförster wird sich in den nächsten Monaten in den Ortsgemeinden vorstellen und auch die Waldbegänge seines Vorgängers fortführen. Dabei bietet sich für unsere Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihn kennenzulernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Text und Foto: FZV Maikammer

Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“:

ADD-Präsident zeichnet Gebietssieger aus

Trier/Rheinland-Pfalz – Die Sieger im Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aus den Gebieten Trier, Koblenz und Neustadt/Wstr. haben heute, während einer zentralen Feierstunde in der Stadthalle Landstuhl, vom Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, ihre Auszeichnungen erhalten. „Es ist mir eine Freude heute 16 Gemeinden als Sieger der Gebietsentscheide auszeichnen zu dürfen und gleichzeitig Ihnen allen „Danke“ zu sagen. Danke dafür, dass Sie sich um die Entwicklung Ihrer Dörfer kümmern, für Ihr unermüdliches Engagement in ihren Dorfgemeinschaften, für die bemerkenswerten Initiativen und besonderen Projekte in ihren Gemeinden, die sie zum Erfolg geführt haben. Dies ist alles andere als selbstverständlich“, so Präsident Linnertz in seiner Festansprache.
„Ziel des Landeswettbewerbes ist es, zukunftsgerichtete Initiativen zu entdecken und hervorzuheben, die zeigen, dass das Leben im ländlichen Raum – also das Leben „auf dem Dorf“ – ganz eigene Qualitäten besitzt und einen anderen Lebensentwurf ermöglicht, als das Leben in den Städten“, so Linnertz weiter. Entscheidend seien hier das gemeinschaftliche Engagement, die sozialen und kulturellen Entwicklungen sowie die Nachhaltigkeit der dörflichen Entwicklungen. Die 16 platzierten Siegergemeinden – jeweils sechs aus den Regionen Koblenz und Neustadt/Wstr. sowie vier aus der Region Trier – erhielten eine Urkunde sowie eine Plakette.
„Ich danke den Siegergemeinden, ihren Dorfgemeinschaften und den verantwortlichen Akteurinnen und Akteuren für ihre Aktivitäten, ihre Ideen und ihr Engagement im Sinne ihrer Gemeinden ganz herzlich. Sie haben es verdient, heute als Vorbilder ausgezeichnet zu werden. Aber unabhängig vom erzielten Ergebnis gewinnen alle Dörfer al-lein durch ihre Teilnahme an diesem Wettbewerb. Deshalb ist es mir wichtig, auch diejenigen Gemeinden, die sich bisher nicht für eine Beteiligung entschieden haben, von den Vorteilen einer Teilnahme zu überzeugen“, betonte der ADD-Präsident.
Allgemeine Informationen zum Wettbewerb
Am diesjährigen Wettbewerb nahmen insgesamt 125 Dörfer teil, von denen 54 Gemeinden schließlich in den drei Gebietsentscheiden vertreten waren. Die insgesamt 16 Siegergemeinden – Region Koblenz: Buch, Neuerkirch, Selbach/Sieg, Rech/Ahr, Ziegenhain, Oberraden; Region Neustadt/Wstr.: Kirrweiler, Bottenbach, Wachenheim,Weselberg, Bornheim, Niederkirchen; Region Trier: Ediger-Eller, Oberkail, Quirnbach und Waldweiler- haben sich nunmehr für den Landesentscheid qualifiziert, welcher Ende September durch das Ministerium des Innern und für Sport durchgeführt wird.
Grundlage für die rheinland-pfälzischen Landeswettbewerbe 2024/2025 „Unser Dorf hat Zukunft“ sind die Richtlinien mit Wirkung vom 1. Februar 2024. Jede Gemeinde mit bis zu 3.000 Einwohnern hat die Möglichkeit, am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilzunehmen und im Kreis-, Gebiets-, Landes- und Bundesentscheid Auszeichnungen entgegenzunehmen.
Bei der Bewertung der Dörfer stehen die eigene und nachhaltige Dorfentwicklung im Vordergrund. Beurteilungskriterien sind erarbeitete und umgesetzte Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen der Dörfer, bürgerliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und -entwicklung sowie Grüngestaltung/Dorf in der Landschaft. Der Dorfwettbewerb soll den Dörfern dabei helfen, Zukunftsperspektiven zu entwickeln und die Region nachhaltig zu gestalten. Er sensibilisiert und schafft ein Bewusstsein für aktuelle Themen und Herausforderungen der Zukunft, wie beispiels-weise die demographische Entwicklung oder eine nachhaltige Energieversorgung.

Text: Pressedienst der AUFSICHTS- UND DIENSTLEISTUNGSDIREKTION TRIER
Trier, 19. September 2025

Kirrweiler nimmt am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unser Dorf hat in den letzten Jahren beachtliche Fortschritte in zahlreichen Bereichen erzielt. Neben den sichtbaren Projekten der Dorfsanierung im öffentlichen und privaten Bereich, den Verbesserungen unserer Infrastruktur und sozialer Einrichtungen und dem größeren kulturellen Angebot sind es insbesondere zahlreiche Aktivitäten und Aktionen im Rahmen eines verstärkten bürgerschaftlichen Engagements.

Wir konnten auf Kreis- und Gebietsebene die Jury überzeugen und den 1. Platz erzielen. Mit diesem hervorragenden Ergebnis gehen wir nun in die nächste Runde, den Landesentscheid auf Bundesebene.

Die Bewertungskommission für den Landesentscheid besucht unsere Gemeinde am Mittwoch, 01.10.2025 von 14.30 – 16:45 Uhr und wird sich bei einem Rundgang einen umfassenden Eindruck verschaffen.

Hierzu lade ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein:
Treffpunkt: 1. Oktober, 14.00 Uhr im Edelhof.
Ab ca. 14.45 Uhr Rundgang durch die Gemeinde

Bitte tragen Sie mit dazu bei, dass sich gerade an diesem Tag unser Dorf von seiner guten Seite zeigt.

Herzliche Grüße

Rolf Metzger
(Ortsbürgermeister)

Über 27.200 Euro am Weinfestsonntag in Kirrweiler an die Vor-Tour der Hoffnung übergeben

Vom 4. bis 7. Juli 2025 rollte die 29. Vor-Tour der Hoffnung durch die Süd-Pfalz. Zahlreiche engagierte Radfahrerinnen und Radfahrer traten bei hochsommerlichen Temperaturen in die Pedale, um Spenden für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu sammeln.

Die Erlöse der Vor-Tour der Hoffnung kommen zu 100 Prozent den Kindern und ihren Familien zugute und fließen in die Krebsforschung sowie die Arbeit der betroffenen Institutionen.

Bereits im Vorfeld des Weinfestsonntags wurde in Kirrweiler eifrig für die Vor-Tour der Hoffnung gesammelt. In vielen lokalen Betrieben sowie bei den örtlichen Vereinen wurden Sammeldosen aufgestellt. Darüber hinaus organisierten verschiedene Gruppen und Institutionen besondere Aktionen um Spenden zu sammeln. So veranstaltete der i-Punkt Kirrweiler ein Pop-Up Café, die CDU organisierte einen Waffelverkauf beim Maibaumstellen und die Fastenaktion, das Seniorenteam verkaufte handgestrickte Püppchen, der Heimat- und Kulturverein machte bei der Johannistafel einen Ausschank zugunsten der Vor-Tour der Hoffnung. Am Weinfestsonntag konnte man beim Flohmarkt der Theatergruppe spenden und an den Ständen der Landjugend, Weed Watchers, Herta-Kuhn-Stiftung und im Garten und Genuss in die Spendenboxen werfen. Außerdem spendierten der Schlössel Garten und das Weingut Spieß die Getränke für die Radfahrer, sowie die Schorlecrew die technische Betreuung der Veranstaltung.

Mit Moderatoren, Prominenten, Gesang und Tanz und großartiger Atmosphäre wurde am Weinfestsonntag der Einzug der Charity Radfahrer und einer kleinen Truppe der „Riding Santas“ gefeiert. Mit bunten Bändern wurden die Radler von den zahlreichen Besuchern beim Einfahren in die Schlossstraße herzlich begrüßt.

Wir Kirrweilerer haben gemeinsam gesammelt. Somit konnte Tanja Fritzinger, am Weinfestsonntag die Vertreterin der Ortsgemeinde, zunächst ein Scheck in Höhe von 2500 € überreichen. „Unser Ziel ist es die 5000 € zu schaffen“ so spornte sie die Zuschauer nochmals an fleißig zu spenden und bei der Kfd Kuchen für den guten Zweck zu essen.

Mit einem beachtlichen Ergebnis von mehr als 7.200 Euro hat die Kirrweilerer Gemeinschaft ihre Unterstützung für die Vor-Tour der Hoffnung unter Beweis gestellt.

20.000 € von Jochen Glas übergeben

„Wir sind überwältigt von der Solidarität, die die Kirrweilerer Gemeinschaft in diesem Jahr gezeigt hat. Überall im Ort wurde fleißig gesammelt und für den guten Zweck geworben“, sagte Jochen Glas, einer der Mitorganisatoren und Kümmerer der Aktion. „Es ist großartig zu sehen, wie viele Menschen sich mit den Zielen der Vor-Tour der Hoffnung identifizieren und ihre Unterstützung auf so vielfältige Weise einbringen.“

Jochen Glas, der mit Herzblut für die Vor-Tour der Hoffnung kämpft, überreichte zum krönenden Abschluss noch einen Scheck über 20.000 €, die er über das ganze Jahr bei zahlreichen Aktionen gesammelt hat.

Wir bedanken uns für das Engagement, bei allen Akteuren aus Kirrweiler, die zu dieser großartigen Spendensumme beigetragen haben:

Bäckerei Walter und Bäckerei Stephan, Raiffeisen, Haartreff Manuela, Landmaschinen Wittmer, die Firma Laus, Dachdeckerei Weitzel, Hammermühle, Nagelstudio Fatima Mattow, Wasgau, SV Herta, Heimat- und Kulturverein Kirrweiler, der TVK, das Edelhoftheater, die Schorlecrew, die kfd, die Herta-Kuhn-Stiftung, die Landjugend, der i-Punkt, das Seniorenteam um Dorothe Vester, Weingut Spieß, Weed Watchers, Schlössel-Garten, Garten und Genuss, sowie die CDU und die Bürgerliste. Und natürlich bei allen, die die Spendendosen so reichlich gefüllt haben.

Bild: Christoph Rehers

Revierförster Rainer Northoff nach 42 Jahren im Forstdienst verabschiedet

Im Rahmen einer kleinen Feier verabschiedete der Forstzweckverband 5. Haingeraide Maikammer seinen langjährigen Förster Rainer Northoff in den wohlverdienten Ruhestand. Herr Northoff wird ab 01.07.25 nach mehr als 20 Jahren als Leiter des Reviers in die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit treten.

Verbandsvorsteher Ortsbürgermeister Rolf Metzger würdigte in einer Laudatio den Werdegang und die Verdienste von Förster Northoff. Bereits in jungen Jahren war sein Berufswunsch klar und ein kurzes Forstpraktikum verstärkte diese Entscheidung. Deshalb trat er 1984 in den Dienst von Landesforsten und absolvierte ein Duales Studium an der Fachhochschule in Rottenburg, das er 1987 mit der Staatsprüfung für den gehobenen Forstdienst mit sehr guten Ergebnissen abschloss; die Ernennung zum Forstinspektor schloss sich unmittelbar an.

Nach einer zweijährigen Zeit in der Forstdirektion in Neustadt bewarb sich Herr Northoff auf eine Stelle beim damaligen Forstzweckverband (FZV) Edenkoben und wurde zum 01.01.1991 zum Leiter des Reviers Heldenstein ernannt. Nach der Neugliederung der Reviere wechselte Rainer Northoff zum 01.01.2005 zum FZV 5. Haingeraide und hatte seit dieser Zeit die Revierleitung inne. Mehr als 20 Jahre setzte sich Herr Northoff engagiert, fachkundig, umsichtig und mit besonderem Blick auf Nachhaltigkeit für den Wald unserer drei Ortsgemeinden Kirrweiler, Maikammer und Sankt Martin ein.

In zahlreichen Waldbegehungen mit den Gemeinderäten und mit Bürgern brachte er forstwirtschaftliche Themen immer wieder engagiert und fachlich sehr fundiert den interessierten Zuhörern näher. Die Expertise von Herrn Northoff haben alle Gemeinden sehr geschätzt und wir wussten immer unsere Wälder in guten Händen. Wichtig waren unserem Förster die nachhaltige Entwicklung und die langfristige Ausrichtung unserer Wälder auf die Folgen des Klimawandels und der verstärkten Trockenheit.

Seit mehr als 25 Jahren begleitete und organisierte er zahlreiche Baumpflanzaktionen in den drei Wäldern, bei denen Bürger viele Tausend Baumsetzlinge einpflanzten und mit diesen Aktionen auch eine stärkere Verbundenheit mit ihrem Wald entwickelten. Bei Begehungen mit Wandergruppen oder bei Vorträgen zu forstwirtschaftlichen Themen waren sein Rat und seine Fachkenntnisse sehr gefragt und geschätzt. Bürgermeister Metzger betonte, dass Rainer Northoff ein „Förster mit Leidenschaft“ war, der tiefe Spuren in unseren Wäldern hinterlassen hat.

Die Verabschiedung von Rainer Northoff fand in „seinem“ Wald statt. Am Kleyenbaum im Sankt Martiner Hinterwald trafen sich Offizielle und Weggefährten, um sich von ihm zu verabschieden. Die Forstwirte aus den Revieren Maikammer und Edenkoben überraschten Rainer Northoff mit einem wunderbaren Abschiedsgeschenk. Oberhalb des Weges errichteten sie an einer exponierten Aussichtsstelle einen kleinen Platz mit Bank und Tisch. Spontan entschied sich Rainer Northoff für einen Namen des Platzes: „Bellevue“ – eine Reminiszenz an seine aus Frankreich stammende Ehefrau. Der Blick in Richtung Südwesten zeigt in die neue zweite Heimat von Familie Northoff. Das Ehepaar  wird einen Großteil seiner neu gewonnen Freizeit im Heimatland von Frau Northoff verbringen.

Das Revier wird ab 01.10. 25 von Patrick Poth übernommen, der sich aktuell noch in der Schlussphase seiner Ausbildung befindet, aber bereits zeitweise mit Rainer Northoff zusammenarbeitete, damit der Übergang reibungslos stattfinden kann.

Der Forstzweckverband und die Ortsgemeinden bedanken sich bei Rainer Northoff sehr herzlich für die geleistete Arbeit und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft.

Text und Bild: FZV 5. Haingeraide Maikammer