Adventsbrief Ortsbürgermeister Rolf Metzger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
jetzt sind die Tage wieder kürzer und die dunklen Nächte dafür umso länger. Die vorweihnachtliche Atmosphäre mit den vielen Lichtern lässt uns diese dunkle Jahreszeit besser ertragen. Die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest tragen dazu bei, dass keine Langeweile aufkommt. Plätzchen backen, Einkäufe erledigen, Geschenke heraussuchen, Weihnachtsmärkte besuchen und den köstlichen Duft von Glühwein, Lebkuchen und Gewürzen einatmen – jeder hat seine eigenen Vorstellungen, wie er sich auf die Festtage vorbereitet und diese schöne Zeit genießt.
Auch in unserem unmittelbaren Umfeld merkt man, dass die Adventszeit in vollem Gange ist. Die vielen Helfer des Heimat- und Kulturvereins haben wieder die Adventssterne in unseren Straßen und Gassen aufgehängt, am Dorfbrunnen steht der große Christbaum, das Rathaus ist dekoriert und an den Ortseingängen weisen die großen geschmückten Kerzen auf die Vorweihnachtszeit hin. Viele Bewohner lassen ihre Häuser im Lichterglanz
erleuchten und schmücken oft mit viel Liebe und Geschick ihre Anwesen. Gerade in dieser Zeit zeigt sich unser Dorf auf eine besondere Art und Weise. Vielleicht geht es Ihnen genauso wie mir: Ich liebe diese Stimmung und mache gerne in den Abendstunden noch einen kurzen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen. Es ist eine ruhige, aber schöne
Atmosphäre.
Nun ist auch die Zeit, in der viele ehrenamtliche Helfer unterwegs und aktiv sind: Eine Gruppe backt Weihnachtsgebäck für die Seniorenbesuche, die Helfergruppe der Bürgerstiftung hat bereits beim voradventlichen Markt Leckereien und kleine Köstlichkeiten angeboten, die Seniorennachmittage erfreuen sich großer Beliebtheit und die
Pfarrgemeinde bereitet sich intensiv auf das Weihnachtsfest vor. Das sind nur einige Beispiele der zahlreichen Aktivitäten in unserem Dorf. Ein herzliches Dankeschön sage ich deshalb an alle, die uns durch ihren Einsatz die trüben Tage verschönern.
Ein weiteres Zeichen für das große Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger ist für mich die aktuell laufende Dorfmoderation, die seit mehr als einem Jahr auf ein starkes Interesse in der Bevölkerung stößt. In mehreren Arbeitskreisen werden die Themen, die unsere Bürgerschaft bewegt, gesammelt, diskutiert und in ein Gesamtkonzept eingebunden. Einige wichtige Ergebnisse, die unsere Lebensqualität in unserer Heimatgemeinde
weiter erhöhen, konnten bereits umgesetzt werden. Ich möchte hier nur die
wunderbare Idee der „Foodsaver“ ansprechen. Lebensmittel werden gesammelt und in unserem Verteiler am Edelhofparkplatz (viele sprechen vom „Futterhäusel“) für jeden angeboten, um die Lebensmittelverschwendung einzudämmen. Diese Initiative, die im
Sommer unter Beisein von Landrat Dietmar Seefeldt offiziell startete, hat mittlerweile eine enorme Dynamik entwickelt. Nur durch den Einsatz der freiwilligen „Foodsaver“ ist es möglich, dieses auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Projekt durchzuführen und langfristig
aufrechtzuerhalten. Solche Initiativen sind wichtig und wertvoll.
Besonders begeistert mich unsere neu gegründete Nachbarschaftshilfe. Im letzten Jahr haben sich zahlreiche motivierte und engagierte Mitbewohner in diesem Bereich eingebracht und die Nachbarschaftshilfe aufgebaut. Seit 1. November sind unter dem Verein „Kirrweiler Kann’s e.V.“ die Aktivitäten vereint. Die ersten Wochen zeigen, dass es einen erheblichen Bedarf an gegenseitiger Hilfe und Angeboten gibt, die koordiniert, gebündelt und organisiert werden müssen. Auch hier ein herzliches Dankeschön an alle,
die in der Nachbarschaftshilfe oder in anderen Bereichen unseres Dorfes ehrenamtlich und uneigennützig tätig sind. Alle tragen dazu bei, dass unser Dorf lebenswerter wird!
Bei unserem Neujahrsempfang werde ich traditionell weitere Aspekte und Zukunftsperspektiven für unser Dorf anschneiden und aufzeigen. Zu dieser Veranstaltung am Sonntag, 12.01.2020 um 18.00 Uhr im Edelhof lade ich Sie bereits heute herzlich ein! Lassen Sie uns an diesem Abend gemeinsam auf das neue Jahr anstoßen. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich auch im Namen meiner Beigeordneten Doris Janz und Ralph Anton besinnliche und frohe Festtage. Kommen Sie gut in ein gesundes und
erfolgreiches neues Jahr 2020.

Ihr Rolf Metzger

Bendorf/Sayn am 25.10.2019

Der Biblische Weinpfad zu Kirrweiler wurde für seine Barrierefreiheit ausgezeichnet – das Qualitätssiegel „Reisen für Alle“ schafft Vertrauen und Transparenz

Gerade für Gäste mit Einschränkungen stellen detaillierte und vor allem verlässliche Informationen über die Nutz- und Erlebbarkeit von touristischen Angeboten eine wesentliche Grundlage für die Reiseentscheidung dar. Die Gemeinde Kirrweiler hat sich mit dem Biblischen Weinpfad zu Kirrweiler auf die Bedürfnisse von Gästen mit Handicap eingestellt und wurde für seinen besonderen Einsatz am Freitag, 25. Oktober 2019, vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mit dem Siegel „Reisen für Alle – Barrierefreiheit geprüft“ ausgezeichnet. Bei der Veranstaltung in der Sayner Hütte in Bendorf/Sayn wurden mehrere barrierefreie Betriebe mit dem Qualitätssiegel geehrt.

Mehr Barrierefreiheit schaffen – das ist das Ziel, das die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums seit vielen Jahren strategisch verfolgt. Die RPT ist Lizenznehmer des bundesweiten Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ und unterstützt Betriebe dabei, vorhandene und neue touristische Angebote so zu gestalten, dass alle Menschen ihre beruflich oder privat motivierte Reise uneingeschränkt genießen können. Die Resonanz auf das Kennzeichnungssystem ist gut: Es gibt inzwischen 347 touristischen Dienstleistungsunternehmen in Rheinland-Pfalz, die sich durch ihre Zertifizierung zum Thema Barrierefreiheit positioniert haben. Der Biblische Weinpfad zu Kirrweiler ist der erste barrierefreie Wanderweg in Rheinland-Pfalz.

Die Kennzeichnung von „Reisen für Alle“ hilft selbstverständlich nicht nur Menschen mit Mobilitäts- oder Sinneneinschränkungen, sondern auch älteren Menschen oder Familien mit Kindern. Sie alle können schon im Vorfeld online prüfen, ob beispielsweise Türbreiten, Bewegungsflächen oder spezielle Serviceleistungen vorhanden sind und auf Basis dieser verlässlichen Informationen ihre Reiseentscheidung treffen – für einen schönen und unbeschwerten Urlaub.

Info: i-Punkt Kirrweiler, Hauptstr. 7, 67489 Kirrweiler, Tel.: 06321 5079, i-punkt@kirrweiler.de

BUZ: Foto Urkundenüberreichung
Foto: Godehard Juraschek / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

 

Die WAVE in Kirrweiler

Die WAVE Germany ist vom Freitag, 13. September 2019 bis am Samstag 21. September 2019 unterwegs. WAVE steht für „World Advanced Vehicle Expedition“ und ist die grösste E-Mobil Rallye der Welt. Sie findet bereits seit 2011 jedes Jahr statt. Am Montag, den 16. September 2019 kam ein Teil der Wave durch Kirrweiler. Die Teilnehmer wurden von Ortsbürgermeister Rolf Metzger und der Weinprinzessin Kerstin I willkommen geheißen.

Mehr dazu erfahren Sie hier:

 

Wasserinformationspfad

Der Wasserinformationspfad, der ein Teil des Projekts der Renaturierung des Kropsbachs ist,  soll insbesondere Kindern den Bach besser erlebbar machen und sensibilisieren für die Qualität und Bedeutung des wichtigen Lebenselements „Wasser“. Entlang der Strecke zwischen Autobahn und Spielplatz gibt insgesamt 9 Tafeln zu Themen wie nachhaltige Renaturierung, der Wasserkreislauf, Wasserqualität, Lebensraum Fließgewässer sowie Auenpflanzen und Auenvögel. Die Tafeln fügen sich durch Ihre Gestaltung wunderbar ins Landschaftsbild ein. Außerdem wurde der Wasserspielplatz am Kropsbach zwischen der Joseph-Matt-Straße und dem Schloßweiher in Betrieb genommen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in Zukunft Kinder in Gummistiefeln und Matschanzügen Richtung Wasserspielplatz pilgern sehen! Der Wasserinformationspfad ist entstanden im Rahmen der Aktion Blau Plus und in Zusammenarbeit mit dem Karlsruhe Institute of Technology (KIT), Institute for Hydromechanics, Frau Dr. Sina Wunder, Herrn Jürgen Pluskat, Eva Ahrens und Astrid Selbach. Nochmal herzlichen Dank hierfür!

Pinguin-Wein aus Kirrweiler für die Antarktis

Art Sphenisco:  „Pinguin-Wein“ aus Kirrweiler für Neumayer-Station in der Antarktis. (Pressetext: Judith Ziegler-Schwaab)

Es ist eine schöne Tradition: Die wohl berühmteste Weinkiste aus der Pfalz geht alle Jahre wieder als Präsent der SGD Süd aus Neustadt in die Antarktis, an die Neumayer-Forschungsstation. Dieses Jahr dürfen sich die Forscher im ewigen Eis dabei auf einen Weißburgunder aus dem Weingut Ramsel in Kirrweiler freuen.   „Und wir freuen uns über die große Ehre“, spricht Andrea Ramsel für sich und ihren Mann Karl. Wie seine Frau passioniert malt, ist er im Nebenberuf Winzer aus Leidenschaft. Seinen Weißburgunder ziert jetzt ihr Künstleretikett.  Es zeigt einen Humboldt-Pinguin, den Vertreter einer bedrohten Art. Zu deren Schutz hat sich in Landau Sphenisco  e.V. gegründet. Der Verein setzt sich ein für die Errichtung einer Meeresschutzone „Pinguino de Humboldt“. Sphenisco meint die Gattung der Brillen-Pinguine. Dazu zählen die nach dem deutschen Forscher benannten Humboldt-Pinguine, zu finden an der unteren Pazifikküste Südamerikas. Hier zieht auch der kalte Humboldtstrom vorbei.

Die Übergabe vom „Pinguin Wein“ erfolgt am 22. Mai, am Tag der Biologischen Vielfalt. Sechs Euro kostet die Flasche. Ein Euro geht zum Erhalt der bedrohten Art. „Den posierlichen Pinguinen gehörte schon mein Kinderherz“, sagt Andrea Ramsel und engagiert sich auf ihre Art. Und Art im wahrsten Wortsinn, denn die Künstlerin kreiierte den Begriff „Art Sphenisco“. In ihrem Kirrweiler Atelier, mit Blick auf Haardtrand und Hambacher Schloss, stellte sie den stolzen Pinguin ins Zentrum eines Gemäldes – und entwickelte dieses weiter zum hochwertigen Künstleretikett. Dies zeigt nicht nur den stolzen Pinguin prominent erhaben, ebenso hervorgehoben dessen Lebensräume auf der Landkarte Südamerikas. Die Malerei ging lange als Hobby nebenbei. Denn nach dem Abitur studierte die Landauerin zunächst Jura und ging dann in die IT-Branche. Inzwischen arbeitet die Mutter zweier Söhne in Teilzeit. Ein Fernstudium in Kunst und Malerei gab dem Talent eine solide Basis. Auf Tierporträts erhielt sie sogar ihre Bestnoten. Ja, er macht Eindruck, ihr Humboldt-Pinguin.  Andrea geborene Görß liegt die künstlerische Betätigung im Blut. In ihr vereinen sich „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“. Die Vorfahren Lustig wirkten als Meißner Porzellanmaler bereits auf der Albrechtsburg und spätere Generationen in der Königlichen Manufaktur. Die Görß, eine Dynastie von Kunst-und Silberschmieden, standen in Diensten der Preußenkönige und Deutschen Kaiser – vom Alten Fritz bis Wilhelm II. „Als Willy sich absetzte nach Holland war die Berliner Hofhaltung aufgelöst und mein Urgroßvater arbeitslos. So bin ich heute Pfälzerin“, lacht Andrea. Ihr Großvater, in Familientradition ebenfalls Kunstschmied und nach dem Zusammenbruch von Berlin mit den Eltern ins Elsaß verzogen, kam später beruflich nach Landau, wo er eine Südpfälzerin aus Hochstadt heiratete.

Andrea Ramsel wirbt für die Ziele von Sphensico e.V. Ansprechpartner hier sind Gabriele und Werner Knauf in Landau. Der Verein will in Zusammenarbeit mit chilenischen Wissenschaftlern Naturschützern einer Ausrottung der Humboldt-Pinguine entgegenwirken. Auch die Haltungsbedingungen und Zuchterfolge in zoologischen Gärten will man verbessern helfen. „Zum einen gefährden neue Industrieanlagen in Küstennähe die Pinguine und zum andern verlieren sie durch den Abbau von Guano die Grundlage für ihre Nisthöhlen“, weiß Andrea Ramsel. Mit dem Reinerlös aus dem Verkauf vom „Pinguin-Wein“ trägt sie nun ihren Teil zum Artenschutz bei.

Tragen Sie auch Ihren Teil bei:

Weinzehntübergabe 2019

„Dankbarkeit für die Gaben der Schöpfung“

Zum neunten Mal wurde am 7. Juni auf dem Domplatz der Weinzehnt aus Kirrweiler präsentiert. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Weihbischof Otto Georgens begrüßten die Kirrweiler Delegation. Bürgermeister Rolf Metzger und Weinprinzessin Kerstin I. stellten den Wein vor und boten ihn zur allgemeinen Verköstigung an.

Speyer – Zum neunten Mal wurde auf dem Domplatz in Speyer der Weinzehnt aus Kirrweiler präsentiert. In praller Sonne bei rund 30° Celsius wurde die Reifung des 2018er Grauburgunders nachempfindbar. „Der Wein, den wir heute übergeben, ist 2018 gereift. Es war ein trockener und heißer Sommer. Dank ihrer tiefen Wurzeln haben die Reben jedoch die Hitze gut überstanden“, beschrieb der Kirrweiler Bürgermeister Rolf Metzger. Auf dem Domplatz in Speyer charakterisierte er den Jahrgang als hochwertig: Rund, kräftig, mit ausgewogener Säure. Dank der guten Ernte war mit 156 Flaschen pro Bischof zudem mehr Wein zu vergeben, als im Vorjahr. Da waren es noch jeweils 146 Flaschen. Metzger verwies darauf, dass der Weinzehnt nun seit 2011 bereits zum neunten Mal in Folge abgegeben wurde – und der Termin für 2020 stehe auch bereits fest.

Weinprinzessin Kerstin I. erklärte, dass nicht nur die prosperierende Zeit der Fürstbischöfe Kirrweiler mit Speyer verbindet. Auch die Rebsorte des Weinzehnts habe historische Wurzeln in der Stadt. So hat Johann Seger Ruland im Jahre 1711 in Speyer den Grauburgunder, der auch als „Ruländer“ bekannt ist, entdeckt und dann verbreitet. Ihre Einladung zur allgemeinen Verköstigung schloss die Weinprinzessin mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: „Kein Genuss ist vorübergehend; denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.“

Bischof Karl-Heinz Wiesemann hieß die Delegation aus Kirrweiler herzlich willkommen: „Der Wein ist ein ganz besonderes Symbol des gemeinsamen Zusammenseins, des Lebens miteinander, der Freude, die wir miteinander teilen und der Dankbarkeit für die Gaben der Schöpfung und gegenüber unserem Herrgott, der uns die guten Gaben schenkt. Aber auch unseres Einsatzes und Fleißes: Und deswegen freue ich mich jedes Mal, wenn so viele vorbeikommen.“ Denn nachdem der Weinzehnt, von Kutsche und Blaskapelle begleitet, auf dem Domplatz eintraf, wurde die Kirrweiler Delegation schnell um zahlreiche neugierige Passanten erweitert.

Weihbischof Otto Georgens nahm augenzwinkernd die jahrhundertealten Bande zu Kirrweiler aufs Korn: „Wie jedes Jahr seid ihr da und versorgt uns mit Wein. Also irgendwie seid ihr doch noch so ein bissel wie Leibeigene.“ Er ließ es sich nicht nehmen, auf die Melodie von Beethovens „Ode an die Freude“ zu dichten und schloss mit folgenden Reimen: „Wie im Himmel so auf Erden / Trinken wir den Pfälzer Wein / Wie es war, so soll es werden / Amen. Ja, so soll es sein!“

Der Weinzehnt in diesem Jahr stammt vom Weingut Schlössel, geführt von Martin und Daniel Schwab, ein Familienbetrieb von Vater und Sohn. Die Flaschen des Weinzehnts werden von Bischof Wiesemann vor allem für Geschenke an soziale Einrichtungen benutzt, während Weihbischof Georgens die Flaschen an Gäste aus der Weltkirche vergibt. Der Kirrweiler Pfarrer Peter Nirmaier konnte diesmal den Weinzehnt nicht begleiten. Ein kurzfristiger seelsorgerischer Einsatz verhinderte seine Teilnahme.

Pressetext: Speyer 24/7 News

Bild: Rüdiger Sehr

Zwei gesunde Jungstörche in Kirrweiler beringt

Am Dienstagabend bekam unser Storchennest Besuch vom Storchenzentrum Bornheim. Herr Christian Reis, der die Störche in der Umgebung ehrenamtlich beringt, kletterte auf das Dach des Kirrweiler Rathauses, um auch unsere Jungstörche zu markieren.

Wie jedes Jahr, ist vorab nicht genau bekannt, wie viele Jungstörche gesund im Nest sind. Zum Glück fand Herr Reis zwei prächtige Jungstörche vor, die mit geschätzten dreieinhalb Kilo schon fast mehr wiegen als die erwachsenen Störche. Der Heimat- und Kulturverein hatte zum Umtrunk eingeladen und auch in diesem Jahr Paten für die Störche gefunden. Wir freuen uns mit Familie Lill, die ihr Storchenbaby Rikki Palatina nennt und Frau Dr. Ingrid Sebastian-Sehr, die ihre Lili Marleen auch ein bisschen als Wappentier ihrer Frauenarztpraxis sieht.

Wir danken den Spendern, die mit ihrer Patenschaft das Storchenzentrum Bornheim unterstützen. Leider kamen die Schorle-Crew und andere Spender in diesem Jahr noch nicht zum Zug. Wir hoffen auf reichlich Nachwuchs im nächsten Jahr.

Herr Reis informierte, dass nur 7-8 von 100 Jungstörchen zurück in die Heimat kommen. Immer noch gibt es viele Gefahren auf dem langen Weg in den Süden, vor allem die Strommasten seien gefährlich. Um den Bestand weiter zu sichern, kündigte Ortsbürgermeister Rolf Metzger an, werde demnächst ein zweites Nest draußen beim Modellflugplatz am Frohnrainweg aufgestellt.

Die Jungstörche werden noch etwa drei Wochen im Nest bleiben und sich dann mit Flugübungen fit für den Weg in den Süden machen.

Ihr Heimat- und Kulturverein Kirrweiler

Hier sehen Sie die Urkunden mt den jeweiligen Ring-Nummern der Störche Lili Marleen und Rikki Palatina:

 

Dorfmoderation

In Kirrweiler geht was!

Seit der Auftaktveranstaltung zur Dorfmoderation Ende Oktober hat sich einiges getan in der Gemeinde Kirrweiler. Die Arbeitskreise haben sich mehrfach getroffen und mehrerer Projekte auf die Beine gestellt.

Hier erfahren Sie mehr: