Pfälzer Hüttenkultur wird UNESCO-Kulturerbe

Neben dem rheinischen Karneval oder das Bierbrauen gehört jetzt auch die Pfälzer Hüttenkultur zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Rund 10.000 km Wanderwege, an denen ca. 80 Hütten stehen, die meinst von Ehrenamtlichen betrieben und gepflegt werden – das gibt es in Deutschland nur so im Pfälzerwald. In den Hütten lernen die Besucher*innen die regionale Küche (wie. Z.B. Saumagen, Leberknödel und Handkäs) und Gepflogenheiten sowie die regionale Kultur kennen. Das macht die Wanderhütten im Pfälzerwald einzigartig! Worüber sich viele Pfälzer schon lange einig sind, haben jetzt auch die Kulturminister der Länder erkannt. Das finden wir spitze!

Aktion Südpfalz-Biotope

Blühende Strukturen auf kommunalen Flächen sind vielerorts verschwunden. Dies hat Folgen für die Artenvielfalt. 80 % der wild wachsenden Pflanzen werden z.B. von Insekten bestäubt. D.h. wo es weniger Blühpflanzen gibt, gibt es auch weniger bestäubende Insekten. Die Folgen ziehen sich durch die ganze Nahrungskette.

Die Ortsgemeinde Kirrweiler möchte mit der angemessenen Pflege und Unterhaltung der kommunalen Biotope einen Beitrag zur Erhöhung der Artenvielfalt leisten. Dies trägt gleichzeitig zur Verbesserung des Landschaftsbildes und zum Erholungswert bei!

Weitere Infos gibt es unter:

Kirrweiler ist 2021 bei KuLaDig dabei!

2021 wurden wieder zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz ausgewählt,  die im laufenden Jahr vom Landesprojekt „Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz“ (KuLadig RLP) bei der digitalen Erfassung und Präsentation ihres kulturellen Erbes unterstützt werden. Ziel von „KuLaDig“, was für „Kultur, Landschaft, Digital“ steht, ist es die kulturelle Vielfalt der Kommunen im Land systematisch zu erfassen und für Einheimische sowie auch Außenstehende sicht- und nutzbar zu machen. Das Landesprojekt wird seit 2019 von der Universität Koblenz-Landau durchgeführt und vom Innenministerium gefördert. In den vergangenen Jahren haben hier aus der Gegend bereits Maikammer und Deidesheim teilgenommen.

Kirrweiler ist eine von den zehn ausgewählten Gemeinden, die als Modellkommunen im Jahr 2021 intensiv durch das Projektteam und studentische Arbeitsgruppen der Universität betreut werden sollen. In der Pfalz trifft dies sonst nur noch auf die Stadt Landstuhl zu.

Das Wissen um den eigenen kulturellen Reichtum liegt bei den Kommunen selbst. Deshalb wurde vor Ort ein Projektteam aus Vertretern der Kommunalverwaltung, der lokalen Touristik und des Heimat- und Kulturvereins Kirrweilers gebildet. Über die KuLaDig-Platform soll ein Rundgang entstehen, der Geschichte erlebbar macht. „Auf den Spuren der Fürstbischöfe durch die ehemalige Sommerresidenz“ sollen einheimische sowie Gäste wandeln und mit Informationen zum kulturellen Erbe Kirrweilers, Anekdoten und interessante Details aus dem Ort versorgt werden.

Das Projektteam würde sich über weitere Mitstreiter freuen. Wer Lust hat in die Geschichte Kirrweilers einzutauchen und gleichzeitig gemeinsam die Zukunft im Ort zu gestalten, kann sich an den i-Punkt Kirrweiler (i-punkt@kirrweiler.de, Tel.: 06321 5079) oder an den Heimat- und Kulturverein Kirrweiler wenden. Wir freuen uns auf Sie!

Mehr Infos zu KuLaDig finden Sie hier:

Kirrweiler Kultur Veranstaltungen

Der Veranstaltungskalender für das 1. Halbjahr 2021 ist ab sofort im i-Punkt Kirrweiler, Hauptstr. 7, 67489 Kirrweiler erhältlich!

Aufgrund der Corona-Situation ist noch nicht klar, ob die geplanten Veranstaltungen wirklich stattfinden können. Bitte informieren Sie sich daher vorher beim Veranstalter, ob die Veranstaltung stattfindet. Bitte beachten Sie dabei, dass Veranstaltungen auch kurzfristig noch abgesagt werden können.

Die vorgegebenen Hygienebedinungen sind einzuhalten. Bei allen Veranstaltungen der Ortsgemeinde ist eine Voranmeldung erfolderlich.

Einmal rund um Kirrweiler von oben

Panoramabild von Armin Hucke aus Neustadt

Schauen Sie sich Kirrweiler und die Umgebung mal in aller Ruhe von oben an! Kirrweiler leigt wahrhaftig in einem Meer aus Reben und bietet herrliche Ausblicke auf das nahe Haardtgebirge!

Weitere Panormabilder, virtuelle Touren, Gigapixelbilderund Luftaufnahmen aus der Neustädter Gegend von Armin Huck finden Sie unter:

https://www.panoramahuck.eu

 

Neujahrsgrüße

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den letzten Wochen sind wir alle durch den aktuellen Corona-Lockdown betroffen und müssen mit den Auswirkungen zurechtkommen. Vieles ist momentan nicht mehr so, wie wir es gewohnt sind. Die Einschränkungen sind für jeden von uns spürbar und verlangen von uns ein gutes Stück Disziplin, um die Infektionszahlen zu verringern. Bis dahin sind wir alle aufgefordert, die empfohlenen Hygieneregeln einzuhalten und soziale Kontakte einzuschränken. Hoffnung und Zuversicht geben uns die aktuellen Impfkampagnen, die in den kommenden Monaten noch verstärkt werden und uns helfen werden, dass wir wieder unser gewohntes Leben führen können.

Aufgrund der aktuellen Situation konnte auch unser traditioneller Neujahrsempfang in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Empfang ist immer eine gute Gelegenheit, sich über die aktuellen Geschehnisse in unserer Gemeinde zu informieren, sich zu treffen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu pflegen. Diese Möglichkeit war uns leider dieses Jahr verwehrt. Ich möchte Sie deshalb mit diesem Brief über einige wichtige Themen, die unseren Ort betreffen, informieren und Perspektiven für das Jahr 2021 aufzeigen.

Im vergangenen Jahr hatten wir wie überall auf der Welt mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Der erste Lockdown ab Ende März 2020 brachte nicht nur unser kulturelles Leben fast vollkommen zum Erliegen, es war auch eine schwierige Situation für die Gremien der Gemeinde, für die Arbeitskreise, die sich im Rahmen der Dorfmoderation zusammenfanden und die Ergebnisse abschließend formulierten oder für die zahlreichen Projekte, die nur verzögert angegangen werden konnten. Trotzdem wurde Vieles erreicht und auf den Weg gebracht.

Das Investitionsprogramm auf unserem Friedhof mit der Anlage des neuen Urnengrabfeldes, dem Wegeausbau und der Installation der neuen Lautsprecheranlage konnte erfolgreich abgeschlossen werden.
Unsere Kita in Trägerschaft des Elisabethenvereins muss energetisch saniert und renoviert werden. Dazu stehen bereits seit letztem Jahr erhebliche Mittel der Ortsgemeinde zur Verfügung, die bei Baubeginn abgerufen werden können. Wir streben auch für die Zukunft eine optimal ausgestattete und zeitgemäße Kita an, denn unsere Jüngsten brauchen eine gute Betreuung und die beste Förderung.

Gute Fortschritte machen auch unsere Gewerbegebiete, die im Bereich Holzweg erweitert werden und damit für unsere heimischen Betriebe Erweiterungsmöglichkeiten bieten. Natürlich freuen wir uns alle über den Zufluss der Gewerbesteuereinnahmen, die auch eine solide Basis für unseren Gemeindehaushalt darstellen.

Aktuell ist der Vereinssport eingestellt; aber unsere Vereine sind eine wichtige Stütze der dörflichen Gemeinschaft. Die Ortsgemeinde unterstützt die Vereinsarbeit finanziell und gewährt immer wieder Zuschüsse für Investitionen. So wurde das neue Inlinehockeyfeld des SV Herta unterstützt und der TVK erhält einen jährlichen Zuschuss zum Unterhalt der Reblandhalle. Leider musste der SV Herta sein Festprogramm für die 100-Jahr-Feier verschieben. Mit dem TVK hoffen wir, dass dieses Jahr die 125-Jahr- Feier stattfinden kann.

Schwerpunkt unserer Arbeit wird in diesem Jahr die weitere Sanierungsplanung für unser Rathaus sein, nachdem wir mit der Verbandsgemeinde gemeinsam ein Sanierungskonzept für Schulturnhalle und Rathaus vereinbart haben. Der Baubeginn wird frühestens 2022 sein, da wir zuerst eine Teilsanierung der  Schulturnhalle abwarten müssen, um unsere Bauaktivitäten starten zu können. Der Quartiersplatz an der Hauptstraße/Schlossstraße wird nach dem Abriss eines Nachbargebäudes angegangen. Nach Maßnahmenabschluss wird dieser Platz gemeinsam mit der von der Ortsgemeinde unterstützten privaten Sanierung
der ehemaligen Synagoge ein markantes Ensemble am historischen Ortseingang sein.

Bereits jetzt findet der im letzten Jahr von einer Arbeitsgruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger konzipierte Kunstpfad, der am Kropsbach hinter dem Edelhof startet, große Beachtung. Die Eröffnung des Kunstpfades, der dann jährlich erweitert wird, soll im September stattfinden.

Wichtige Themen, die ich nur anreißen kann, sind die weiteren Bauplanungen und der zum Jahresende beabsichtigte Baubeginn des Seniorenprojektes der Herta-Kuhn-Stiftung im alten Ortskern, die weitere Umsetzung unseres barrierefreien Fußwegeleitsystems, die Fortführung unserer Bauleitplanung im Holzweg und am Bahnhof, die Umgestaltung unseres Nickelsees zu einem Biotop zur Verstärkung der Biodiversität oder die geplante Verbesserung der  Schlossweihersituation.

Unsere neu gegründete Nachbarschaftshilfe wird gut angenommen und zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger sind hier engagiert. Es ist erfreulich, dass wir in unserem Ort eine gute Gemeinschaft und tätige Solidarität haben. Weitere bürgerschaftlich organisierte Projekte sind im Rahmen des Projektes „Zukunftsdorf Kirrweiler“ in Planung und werden in den nächsten Jahren umgesetzt. Nachhaltigkeits- und Zukunftsthemen beschäftigen viele unserer Einwohner; das merke ich immer wieder in Gesprächen und auch gerade bei der Dorfmoderation ist dies zum Tragen gekommen. Deshalb setzen wir hier einen unserer Schwerpunkte für die kommenden Jahre.

Wir lassen uns unseren Optimismus trotz der aktuellen Lockdownphase nicht nehmen. Wir schauen mit berechtigter Hoffnung und Zuversicht auf ein besseres Jahr und freuen uns alle, wenn wir uns wieder bei Festen, Feiern und Veranstaltungen begegnen können.

Bis dahin wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles Gute für das Jahr 2021, vor allem Gesundheit!

Ihr Rolf Metzger

Marlen I

Ich freue mich riesig Euch mitteilen zu dürfen, dass meine Amtszeit als Kirrweiler Weinprinzessin verlängert wurde auf Grund der aktuellen Lage.

Wenn dieses Jahr etwas aufregender wird, freue ich mich, Euch durch meine Beiträge und Auftritte meine Heimat, unsere Weine und unsere Veranstaltungen näher zu bringen!

Sternsinger

Behüte Euch Gott!

Auf ganz ungewöhnlichen Wegen
kommt zu Euch und zu Ihnen der Segen.
Wir grüßen trotz allem wie jedes Jahr:
„Behüte Euch Gott!“, Eure Sternsingerschar

Da die Sternsinger in diesem Jahr nicht in der gewohnten Weise von Tür zu Tür gehen können, werden im Gottesdienst am 06. Januar 2021 Segenskarten, Kreide und Türaufkleber mit dem Aufdruck 20*C+M+B+21 gesegnet. Dieser Gottesdienst wird in Maikammer gefeiert und live auf dem Youtube-Kanal der Pfarrei Maikammer übertragen.

Ab Samstag, den 09. Januar 2021 werden in Kirrweiler Pakete mit  gesegnetem Inhalt an alle Haushalte verteilt, sodass jeder selbst den Segensspruch an seiner Wohnung aktualisieren kann. 

Natürlich freuen wir uns auch über eine Spende für die diesjährige Sternsingeraktion. Diese kann entweder überwiesen:

Kath. Kirchengemeinde Maria, Mutter der Kirche
IBAN: DE37 7509 0300 0000 0643 51
Verwendungszweck: Sternsinger

oder in den Briefkasten unseres Pfarrbüros eingeworfen werden. Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kindern Halt geben – in der Ukraine“ und die Spenden kommen einem Hilfsprojekt der Sternsinger in der Ukraine und Kindern weltweit zugute. Wir Kirrweilerer unterstützen dieses Jahr auch wieder das von Bruder Paul Oden gegründete  Kinderzentrum „El Rubio“ in Alto Hospicio, einem Elendsviertel in 700 Metern Höhe in der Atacama-Wüste. Hier werden 60 Straßenkinder im Alter von fünf bis 15 Jahren betreut und mit Essen versorgt.

Das Engagement der Sternsinger und Ihre Solidarität mit bedürftigen Kindern in aller Welt sind mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie in diesem Jahr wichtiger denn je.